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Die Allianz Gegen Betrug steht für ein sicheres und transparentes Online-Umfeld. Mit Expertise, intelligenter Überwachung und Aufklärung stärkt sie Prävention und Opferschutz.

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Betrug mit Bargeldkarten


Betrug mit Prepaid-Karten ist in den letzten Jahren zu einer rasant wachsenden Betrugsmasche geworden. Kriminelle Gruppen locken ihre Opfer typischerweise mit Angeboten wie „Hilfe bei der Erhöhung des Kreditlimits“, „zinsgünstigen Krediten“, „Kreditsanierungsdiensten“ und „Schnellkrediten ohne Genehmigung“. Ihr Ziel ist es, an die Prepaid-Karten, Debitkarten, Sparbücher, Online-Banking-Zugangsdaten oder persönlichen Daten der Opfer zu gelangen, um illegal Geld von diesen Konten abzuheben. Sie nutzen diese Konten mitunter sogar als Scheinkonten und machen die Opfer so unwissentlich zu Komplizen.

Betrüger geben sich oft als Bankangestellte, Kundendienstmitarbeiter von Kreditinstituten oder Partner von Finanzinstituten aus und verwenden professionelle Gesprächsleitfäden und gefälschte Dokumente, um glaubwürdiger zu wirken. Sie fordern die Opfer auf, Bankkontodaten, Fotos von Ausweisdokumenten und Debitkarten preiszugeben und verlangen möglicherweise sogar die Zugangsdaten zum Online-Banking, um angeblich Kredite zu „genehmigen“ oder „Kreditlimits anzupassen“. Sobald die Opfer die Informationen wie angewiesen herausgeben, hebt die Betrügergruppe schnell Geld ab oder nutzt die Konten zur Geldwäsche. Dies führt zu erheblichen finanziellen Verlusten und kann die Opfer sogar strafrechtlichen Ermittlungen aussetzen.


Eine weitere gängige Masche beim Kreditkartenbetrug besteht darin, unter dem Vorwand der Kreditbearbeitung „Bearbeitungsgebühren“ oder „Einlagen“ von den Opfern zu fordern. Dabei wird behauptet, dass durch eine Vorauszahlung ein höherer Kreditbetrag oder ein niedrigerer Zinssatz möglich sei. Die Opfer werden oft unmittelbar nach der Geldüberweisung gesperrt, sodass sie weder den versprochenen Kredit erhalten noch ihr Geld zurückbekommen.

Darüber hinaus nutzen Betrüger die Geldnot ihrer Opfer aus und locken mit verlockenden Angeboten wie „kein Beschäftigungsnachweis erforderlich“, „keine Bonitätsprüfung“ und „sofortige Kreditauszahlung“. So tappen viele Menschen mit niedriger Bonität oder solche, deren Kreditanträge von Banken abgelehnt wurden, in ihre Falle. Die Betrüger beschleunigen den Prozess bewusst und üben psychischen Druck aus, um die Opfer daran zu hindern, die Informationen in Ruhe zu überprüfen. Dies erhöht die Erfolgsquote des Betrugs erheblich.

Um Kreditkartenbetrug wirksam zu verhindern, muss die Öffentlichkeit ein solides Verständnis von Finanzsicherheit entwickeln. Erstens: Keine Bank oder seriöse Finanzinstitution wird Sie jemals nach Ihrer Debitkarte, Ihrer PIN oder Ihren Online-Banking-Zugangsdaten fragen oder Sie bitten, Ihre Karten für eine Kreditgenehmigung einzusenden. Zweitens: Wenn Sie unaufgefordert Kreditanträge, Kreditlimiterhöhungen oder Angebote mit niedrigen Zinsen erhalten, sollten Sie sich immer an den offiziellen Kundenservice oder einen Bankschalter wenden und keine Finanztransaktionen über unbekannte Links, Messenger-Apps oder soziale Medien durchführen. Sollten Sie versehentlich Ihre Karten- oder Kontodaten an Unbekannte weitergegeben haben, kontaktieren Sie umgehend Ihre Bank, um das Konto sperren zu lassen, und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Sie sollten sich außerdem an Betrugsbekämpfungsplattformen oder professionelle Organisationen wenden, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, Ihr Geld zurückzuerhalten oder zu verhindern, dass Ihr Konto für kriminelle Zwecke missbraucht wird.

Betrug mit Bargeldkarten ist weiterhin verbreitet, da die Methoden gezielt auf die weit verbreitete Angst vor „Kreditbedarf“ und „finanziellem Druck“ abzielen. Durch Aufklärung, erhöhte Wachsamkeit und mehr Transparenz kann die Öffentlichkeit ihre Möglichkeiten zum Selbstschutz deutlich verbessern und irreparable Verluste durch kurzzeitige Unachtsamkeit vermeiden.

Wie Sie Ihre Sicherheit gewährleisten

Angesichts verschiedener Betrugsarten können Sie folgende Maßnahmen ergreifen, um sich zu schützen:

Sicherheitsmaßnahmen hinzufügen:
  • Installieren Sie die ScamShield-App, um Betrugsanrufe zu blockieren und betrügerische SMS zu filtern.
  • Installieren Sie eine Antiviren-Anwendung auf Ihrem Gerät (siehe Empfehlungen der CSA).
  • Sperren Sie Geldbeträge auf Ihrem Bankkonto, um einen Teil Ihrer Ersparnisse zusätzlich zu schützen.
  • Aktivieren Sie die Sperre für internationale Anrufe auf Ihrem Mobilfunkkonto.
  • Aktivieren Sie Sicherheitsfunktionen wie Zwei-Faktor- oder Multi-Faktor-Authentifizierung für Ihre Online-Konten.
Überprüfen und verifizieren:
  • Sprechen Sie mit einer vertrauenswürdigen Person darüber und holen Sie eine zweite Meinung ein.
  • Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter (einschließlich SingPass-, CPF-bezogener Informationen), Online-Banking-Daten, Social-Media-Kontodaten oder Einmalpasswörter (OTP).
Andere informieren:
  • Warnen Sie Familie und Freunde vor solchen Betrugsmaschen.
  • Melden und blockieren Sie verdächtige Betrugskonten oder Chatgruppen.
  • Wenn Sie vermuten, Opfer geworden zu sein, kontaktieren Sie sofort Ihre Bank und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Sind Sie auf diese Art von Betrug gestoßen? Bitte melden Sie es sofort!

Wenn Sie Geld an Betrüger überwiesen haben, besuchen Sie bitte diese Seite, um sofortige Maßnahmen zu ergreifen: Ich wurde betrogen!

Wenn Sie eine solche Betrugshandlung entdecken oder darauf stoßen, nutzen Sie bitte Kontaktieren Sie uns, um eine Meldung zu machen und zur Sicherheit der Gemeinschaft beizutragen.

„Ich bin mir nicht sicher, ob es sich um Betrug handelt … vielleicht brauche ich noch keine Hilfe?“
Je früher Sie reagieren, desto höher sind die Chancen, finanzielle Verluste zu begrenzen oder zurückzuholen.
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